missio - Internationales Katholisches Missionswerk e.V.

Im Jahre 1999 startete missio die Aktion Schutzengel mit dem Kampagnenschwerpunkt gegen Sextourismus und Kinderprostitution.
Auslöser für die Aktion Schutzengel war dabei folgender Fall, den Pater Shay Cullen an die Öffentlichkeit brachte:  Die beiden philippinischen Straßenkinder Marlyn und ihre Freundin Pia waren in Manila in die Fänge zweier Sextouristen aus Deutschland und den Niederlanden geraten. Pater Shay Cullen brachte diesen Missbrauchsfall an die Öffentlichkeit. Auch durch Spenden aus Deutschland konnten sie hier psychologische Hilfe erhalten. Der irische Priester klagte die flüchtigen Täter an. Durch die Zeugenaussagen der Mädchen wurden die Pädosexuellen schließlich verurteilt.

Nach erfolgreicher Therapie in dem Kinderschutzzentrum PREDA von Pater Shay Cullen studierte Marlyn an der Universität. Inzwischen gehört sie zu einer der wichtigsten Mitarbeiterinnen von PREDA. Zuständig ist sie für die Schutzengel-Hotline. Minderjährige, die von sexueller Gewalt bedroht sind, können sich an diese Nummer wenden und erhalten Hilfe von Marlyn und dem PREDA-Team.  Bereits mehrfach hat Marlyn gemeinsam mit der Polizei Razzien unterstützt, um Mädchen aus den Bordellen zu befreien.

Fotoaktion: 230.000 Menschen zeigten Gesicht gegen Sextourismus und Kinderprostitution
missio-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter  rauschten zwischen 1999 und 2004 mit Engelsflügeln durch die Flughafenterminals in Frankfurt, Düsseldorf, Münster, München, Hamburg, Wien und Zürich. Sie verteilen Broschüren und machten sich auf Suche nach ,,Schutzengeln": Schutzengel konnte jeder werden, der sich für diesen guten Zweck fotografieren lässt. Zahlreiche Prominente, darunter der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau, aber auch Schulklassen und viele Privatpersonen haben sich an dieser missio-Aktion beteiligt.

Im Jahr 2004 wurde eine stolze Zwischenbilanz gezogen: 230.000 Menschen hatten sich für die Aktion Schutzengel gegen Sextourismus und Kinderprostitution fotografieren lassen. Sponsoren spendeten für jedes Foto einen Euro. Damit konnte missio über 230.000 Euro an Spenden für den Einsatz gegen Sextourismus sammeln. Insgesamt war das Ziel sogar noch ambitionierter: 400.000 Fotos sollten zusammenkommen: das ist die geschätzte Anzahl deutscher Männer, die jährlich als Sextouristen ins Ausland reisen.


Neues, leckeres Schutzengel-Produkt
Seit 2019 gibt es die neuen, fairen und veganen Mango-Fruchtgummi-Engel, die in Kooperation mit dwp - die WeltPartner und Preda entstanden sind. Die Mango-Fruchtgummi-Engel haben einen Fairhandelsanteil von gut 50 % - dies ist in eine Besonderheit, da normalerweise bei Fairtrade Fruchtgummis nur der verwendete Zucker aus Fairem Handel stammt und ansonsten nur Fruchtaromen verwendet werden. Bei unseren Mango-Fruchtgummi-Engel ist es so, dass ca. 10 % Fruchtanteil aus Mangopüree von Kleinbauernfamilien stammt, die mit der philippinischen Kinderschutzorganisation Preda und Pater Shay Cullen zusammen arbeiten. Weitere gut 40 % des Gesamtprodukts stammen von Kleinbauernfamilien der Zuckerrohrkooperative Manduvirá in Paraguay. Die dort etwa 1.200 Mitglieder bauen ihr Zuckerrohr ausschließlich ökologisch und sind gemäß den EU-Richtlinien für ökologischen Landbau zertifiziert. Eine Besonderheit ist, dass diese ihre eigene Zuckerrohrmühle vor 5 Jahren gebaut haben und somit den hergestellten Zucker bis zum einzelnen Bauer zurück verfolgen können.

Mango-Fruchtgummi-Engel jetzt probieren: shop.weltpartner.de

Mehr Infos unter: www.missio-hilft.de
Image

Foto: Bettina Flitner / missio

Image

Foto: Bettina Flitner / missio

Unsere Zertifikate & Mitgliedschaften:

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen OK